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Feuchtekontrolle in Beton

Hydronix-Sensoren wurden ursprünglich für die Feuchtemessung in der Betonproduktion entwickelt und sollen die anspruchsvollen Bedingungen in fließfähigen Zuschlagstoffen sowie die Verwirbelungen in Betonmischern überdauern. Hersteller müssen hochwertigen Beton produzieren, der strikten Spezifikationen genügt – Charge für Charge bei minimalen Kosten. Hydronix-Sensoren können verwendet werden, um den Feuchtegehalt jeder Charge mit einer Präzision von +/– 0,1 % zu steuern.

Vorteile

  • Konsistente Chargenqualität
  • Konsistente Chargengrößen
  • Alarmfunktion für maximalen oder minimalen Feuchtegehalt
  • Reduzierter Zementverbrauch
  • Weniger Ausschuss aufgrund von falscher Feuchte oder Deformation
  • Verkürzte Mischzyklen

Eine der Hauptursachen für inkonsistente Betonchargen ist der schwankende Feuchtegehalt von Sand und Zuschlagstoffen in verschiedenen Chargen. Gute Lagerung von Sand und Zuschlagstoffen kann helfen, aber auch bei Materialien, die in geschlossenen Silos gelagert werden, ändert sich der Feuchtegehalt aufgrund der unvermeidlichen Dränage dauernd. Der Feuchtegehalt in gelagertem Sand und gelagerten Zuschlagstoffen kann sich dramatisch auf das Verhältnis von Wasser und Zement, Zuschlagstoffen und Zement, auf den Ausstoß und auf die Farbe der Mischung auswirken. Das Messen der Feuchte von Rohmaterialien ermöglicht die Kontrolle der Wasserzugabe in die Mischung durch die Werksteuerung in Echtzeit und minimiert diese Effekte. Dies stellt sicher, dass jede Betoncharge mit derselben konsistenten Qualität hergestellt wird.

Der Einbau der Feuchtesensoren in den Herstellungsprozess stellt dem Produzenten ein Onlinesystem zur Verfügung, das in Echtzeit arbeitet und eine präzise Steuerung der Verhältnisse von Wasser und Zement sowie Zuschlagstoffen und Zement ermöglicht. Weil der Hersteller den Feuchtegehalt der Rohmaterialien kennt, kann er nicht nur die der Mischung zuzugebende Wassermenge, sondern auch die richtigen Mengen für Zement und Zuschlagstoffe berechnen. Dadurch werden die Kosten ebenso wie die Anzahl unzureichender Chargen reduziert.

Hydronix-Sensoren für die Mikrowellen-Feuchtemessung können in unterschiedlichen Positionen nach Maßgabe der Anforderungen des jeweiligen Werks montiert werden. Der Hydro-Probe kann im Hals eines Silos oder Zuschlagstoffbunkers oder unter einem Gatter angebracht werden, um die Feuchte der Rohmaterialien zu messen, die über den Sensor fließen. Alternativ kann er über einem Förderband montiert werden und die Feuchte im Zuschlagstoff messen, der an der Stirnplatte des Sensors vorbeifließt. Der Feuchtesensor Hydro-Mix wurde für den bündigen Einbau in einen Betonmischer entwickelt. Er kann in Trogmischer, Planetenmischer sowie Einzel- und Doppelwellenmischer eingebaut werden. Alternativ kann der Hydro-Probe Orbiter am Abstreiferarm eines Trog- oder Intensivmischers oder seitlich in einem Umlauftrogmischer montiert werden und die Feuchte der Mischung direkt messen. Alle Sensoren werden direkt an das Steuersystem des Werks – an einen analogen Ausgang oder einen digitalen Anschluss – angeschlossen. Für optimale Präzision werden die Mischersensoren auch an das Hydronix-Wassersteuersystem angeschlossen. So ermöglicht der Hydro-Control VI die präzise Steuerung der Wasserzugabe für die Mischung. Dies kann im Rahmen einer Umrüstung geschehen oder durch Einbau als selbstständige Einheit.